Es war ja im September 2019, als der Klubobmann der ÖVP, August Wöginger, zum Wahlkampfauftakt mit dem nunmehrigen Ex-Kanzler Sebastian Kurz als „Lokalmatador“ bei bebender Bierzeltstimmung bereits von sich gab, dass die „weite Welt“ eigentlich nicht so das Seine ist: „Es kann ja net sei, dass unsane Kinda nach Wean foan und als Greane wieda zruckkumman. Wer in unserem Hause schlaft und isst, hat auch die Volkspartei zu wählen!“ Nun, etwa zweieinhalb Jahre und eine Pandemie später, tauchen jedoch Sätze rund um die Bestellung einer leitenden Position der Finanzverwaltung im Innviertel auf, die eigentlich nicht an Mattighofen, Munderfing oder Münzkirchen, sondern eher an den mediterranen Mezzogiorno erinnern: „Wir haben es geschafft. Der Bürgermeister schuldet dir was!“ Wer dies zur Kenntnis nimmt, der könnte, wobei für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung gilt, da vermuten, dass auch Teile der öffentlichen Verwaltung nach wie vor zur „Hausmacht“ von Politikern und Parteien zu zählen sind, oder? Doch um „das Kind“ beim Namen z'nennen: Berufliches und Privates soll(t) ma trennen!
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Fr, 18.2.2022
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