2016 entschlüpfte aus Enttäuschung und Frust Johanna Mikl-Leitner das Wort Gsindl, auf den unverlässlichen damaligen Regierungspartner gemünzt. Ein roter Kremser Gemeinderat nannte jetzt, Jahre später, ob des „Gsindl“-Sagers der niederösterreichischen Landeshauptfrau, für den sie sich im Übrigen bereits entschuldigt hatte, diese „Puffmutter der Huren und Reichen“. Auch der „Herr“ aus Krems nahm seine Worte nunmehr zurück, wohlwissend, dass die Worte im Gedächtnis der Bevölkerung verbleiben werden. Jedermann weiß, was einmal rausrutschte, bleibt draußen, nichts ist flinker als das gesprochene Wort. Es stellt sich allerdings die Frage, ob Frau Mikl-Leitner ihre Entschuldigung nicht schon bedauert angesichts der „Puffmutter“ sieht sie sich wahrscheinlich mit dem „roten Gsindl“ zumindest für Teile der Partei im Recht und denkt sich insgeheim, die Gedanken sind ja bekanntlich frei, dass sie möglicherweise mit den Roten doch ins Schwarze getroffen hat.
Eva Schreiber, per E-Mail
Erschienen am Fr, 18.2.2022
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