Der Gipfelgletscher des Mount Everest schmilzt und schmilzt. Auf der nepalesischen Seite des Mount Everest ist er in den vergangenen drei Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Die Eisschicht des South Col Glacier könnte in den vergangenen 25 Jahren etwa 55 Meter an Dicke verloren haben. Für das extrem rasche Abschmelzen machen die Forscher den Klimawandel verantwortlich. Eine Altersbestimmung mit der Radiokarbonmethode ergab, dass die oberste Eisschicht etwa 2000 Jahre alt war. Dieser Befund deutet den Forschern zufolge darauf hin, dass der Gletscher mehr als 80-mal schneller schrumpft, als er für seine Entstehung benötigt hat. Das Ganze ist zum Fürchten. Mehrere weitere Forschungsteams waren in den vergangenen Jahren ebenfalls zu dem Schluss gekommen, dass die Gletscher im Himalaja-Gebirge zunehmend schneller schmelzen. Aufgrund dieser Gletscherschmelze haben sich an den Ausläufern des Himalaja-Gebirges Hunderte Seen gebildet. Sollte der Wasserspiegel weiter steigen, drohen den umliegenden Gebieten Überschwemmungen.
Wolfgang Gottinger, Graz
Erschienen am Fr, 11.2.2022
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