Das freie Wort

Förderwahn

Also wenn man sich die Förderliste auf kontrast.at ansieht, kann man bei vielen Geförderten nur den Kopf schütteln. Da kommt einem der Spruch „Koste es, was es wolle“ wieder in den Sinn. Hier wurde das Füllhorn bei vielen einfach ausgeschüttet, egal, ob sie es brauchen oder nicht. Genau diese Personen sind es oft, die dann erklären, wie man bei Sozialleistungen für die Kleinen sparen könnte. Kürzung des Arbeitslosengeldes zum Beispiel, um die Arbeitsmoral zu erhöhen! So mancher Unternehmer könnte sich fragen, wo woar mei Leistung? Kaum ist die Hotellerie offen, wird auch schon wieder die Senkung der Mehrwertsteuer gefordert. In Zukunft sollte eine Förderung nur noch bei Offenlegung aller Besitzungen gewährleistet werden. Auch der kleine Steuerzahler muss sich offenbaren, um eine Förderung zu erhalten.

Helmut Eicher, per E-Mail

Erschienen am So, 16.1.2022

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