Unser Land braucht keine Sprücheklopfer, sondern verantwortungsbewusste Politikerinnen und Politiker. Der Jahrmarkt der Eitelkeiten und das Schielen auf Wahltermine und Wählerschichten hätte in Zeiten wie diesen niemals stattfinden dürfen. Wir befinden uns nicht im Wettbewerb der pointiertesten Aussagen über die Corona-Krise, welche Eingang in die Medien finden sollen, sondern inmitten einer der schwersten Gesundheits- und Gesellschaftskrisen unseres Landes. „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“, hätten wir nie gebraucht, sondern Ermutigung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, um die Krise zu meistern. „Das Licht am Ende des Tunnels“ haben wir sehr rasch als die Scheinwerfer der Corona-Lokomotive erkannt. Die Regierung befindet sich nicht „auf dünnem Eis, wenn einer aufstampft, dann sind wir beide im kalten Nass“. Das Wasser steht der Regierung und der Bevölkerung bereits bis zum Hals. Egal, ob wir das Kondolenzbuch von „vorne nach hinten lesen oder von hinten nach vorne“, die Einträge der Corona-Toten in das Buch werden immer länger. Es ist auch nicht beruhigend, wenn das Corona-Management sich damit beruhigt, dass „wir in Oberösterreich Gott sei Dank viele Intensivbetten haben“. Ernsthafte und gewissenhafte Virologen und Wissenschafter in Österreich sind bemüht, der Politik die notwendigen Handlungsanleitungen zu liefern, und haben es nicht „am liebsten, dass jeder im Zimmer eingesperrt wird, weil er dann nix anstellen kann und dann halt an Depression sterben oder verdursten“ wird. Zu dem Ratschlag, dass man Corona am besten „mit viel frischer Luft, Vitamin C und dem Anti-Wurmmittel Ivermectin“ bekämpft werden kann, fällt mir nichts ein! Dem Versagen der Politik bleibt letztendlich nur ein Ausweg: Geben Sie die Macht, welche Ihnen vom Volk durch Wahlen verliehen wurde, wieder dem Volk zurück, und führen Sie eine Volksabstimmung zur Impfpflicht durch, und Sie werden sehen, dass das Volk bereits weitsichtiger ist als ihre ängstliche und kurzsichtige Politik. Sonst bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich ein anderes Volk zu suchen.
Werner Mistlberger, Anthering
Erschienen am So, 21.11.2021
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