In Glasgow wird bei der ganzen Klimakonferenz wieder einmal genau nichts Konkretes herauskommen. Weltweit kommt die Atomlobby wieder aus ihren Löchern, Tschernobyl und Fukushima sind schon wieder vergessen. Die Atomenergie wird als die CO2-neutrale „grüne“ Energiequelle gepriesen, die Kühe unserer Almbauern sind dafür die großen Klimasünder, weil sie Methangas bei der Verdauung produzieren. Weder die noch immer ungeklärte Endlagerung noch die enormen Errichtungskosten sind ein Thema. Die großen Player China und Russland sind gleich gar nicht vertreten, und wenn Trump, was zu befürchten ist, bei der nächsten US-Wahl größte Chancen hat, wieder Präsident zu werden, dann sind die USA auch wieder außen vor, die amerikanische Bevölkerung ist ohnehin nicht sehr an Umweltschutz interessiert. Die Europäer allein werden die Erde auch nicht retten können, ein Flüchtlingsstrom ungeahnten Ausmaßes wird sich in Bewegung setzen. Diesen Klimaflüchtlingen bleibt ja gar nichts anderes übrig, als sich einen anderen Lebensraum zu suchen, wenn der halbe Planet unbewohnbar wird. Die Trinkwasserversorgung wird in Zukunft das allergrößte Problem sein, ist aber anscheinend noch kein Thema. Das Einzige, was unseren geschundenen Planeten noch retten könnte, wäre eine drastische Eindämmung der Bevölkerungsexplosion. Dazu müssten aber weltweit die Rechte der Frauen auf Selbstbestimmung über ihren Körper gestärkt und allen Mädchen und Frauen ein ungehinderter Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglicht werden. Die Weltreligionen und patriarchalischen Strukturen werden aber leider alles daran setzen, um genau dies zu verhindern.
Susanne Freigassner-Riederer, per E-Mail
Erschienen am Fr, 12.11.2021
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