Die angeblich weltoffene und liberale Chefin der Neos, Beate Meinl-Reisinger, bezeichnet also das Agieren der FPÖ als „fetzendeppert“. Im Vorfeld erklärt sie laut „Krone“: „.statt zu polarisieren, sollte man Brücken schlagen.“. Da sich naturgemäß die Wählerklientel einer Partei mit der Linie dieser identifiziert, bezeichnet Frau Meinl-Reisinger also indirekt ca. 20% der Österreicher als „fetzendeppert“. Unglaublich, wie die Neos-Chefin weiter die ohnedies schon weit fortgeschrittene Spaltung der Gesellschaft vorantreibt. Nicht zu fassen, dass gerade sie im Kontext eines derart untergriffigen Fehltritts den politischen Gegner auch noch der Polarisierung bezichtigt. Man stelle sich vor, Herr Kickl hätte sich nur ansatzweise Ähnliches in den Medien geleistet.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Fr, 10.9.2021
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