Wenn es in Deutschland keine anderen Probleme gibt als das Gendern des Buchstabieralphabets, dann leben sie im Paradies. Ist sichergestellt, dass Frauen bei gleicher Leistung den gleichen Lohn bekommen wie Männer? Wohl kaum. Ist sichergestellt, dass alle Frauen einem Vollzeitjob nachgehen können, wenn sie das möchten, ohne dass der Nachwuchs unbeaufsichtigt bleibt? Dass Frauen nur im Haushalt beschäftigt sind, ist, im Vergleich zu früher, bei Durchschnittsverdienern nicht möglich. Allein die Wohnungsmiete macht oft die Hälfte des Monatseinkommens aus. Das sind nur zwei Beispiele einer langen Liste. Wenn Emanzipation mit Buchstabieren zu tun hat, dann ist es noch ein langer Weg, oder man hat das Ziel aus den Augen verloren.
Manuela Birnbammer, per E-Mail
Erschienen am Sa, 21.8.2021
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