Denkaufgabe für Leser: Als kleiner Bäcker hat man derzeit mit den hohen Ölpreisen am meisten zu kämpfen, wenn man so fünfmal jährlich 5000 Liter tankt. Somit steht eine Preiserhöhung an. Aber wo, würde man gerne selber entscheiden. Was soll denn eine Semmel, die jetzt 55 Cent kostet, im Juli kosten? Oder ein kleines Brot um derzeit 2,90 Euro? Die Regierung weiß gar nicht, was sie mit ihren 4,99 Prozent anrichtet, welche Kosten dafür in ganz Österreich entstehen und dass es bestimmt am Ende teurer wird als ohne Steuersenkung. Nun braucht man für die Steuerumstellung den Kassen-IT-Support und den IT-Support für PC-Programme wie Fakturierung und BU. Alles am 30. 6. – das kostet natürlich alles extra, trotz Supportverträgen. Wer weiß, ob’s alle Programme können mit den 4,99%? Und die größeren Kunden brauchen aktuelle Preislisten, auch Ende Juni – mit welchen Kommazahlen? Dann weiß man bis jetzt nicht einmal, was Lieferanten mit den Preisen tun (nicht wegen der Steuer, sondern der Energie) und die Auswahl ist ja nur lächerlich (Semmel senken, Leberkäse nicht, oder wie?). Alles in allem macht man am besten gar nichts mit den Preisen an sich, sondern stellt nur die Steuer um. Man preist die Erhöhung durch die Energie also gleich ein = allgemeine Preiserhöhung im ganzen Land ab 1. 7. – wie sollte man das sonst lösen? Lieber anonym, falls ihr das Schlamassel schaltet.
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Erschienen am Mo, 8.6.2026
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