Es ist zwischen Untersuchungsausschuss und Justizkritik unbeachtet geblieben, wie abwertend sich führende Manager und Politiker über einfache Menschen oder Politikkollegen äußern. Der ÖBAG-Chef Thomas Schmid bezeichnet in einem Chat die Bevölkerung als „Pöbel“, mit dem er bei seinen Flugreisen nicht in Kontakt kommen möchte. Auch den Betriebsrat in seiner Organisation möchte er „abdrehen“. Der Neos-Abgeordnete Helmut Brandstätter schleudert dem ÖVP-Abgeordneten Andreas Hanger ein nicht druckreifes Wort nach, und Jan Krainer von der SPÖ spricht im Parlament dem Bundeskanzler jeden Anstand und Charakter ab. Die Liste der persönlichen untergriffigen Beleidigungen ließe sich leider noch lange fortsetzen. Was da immer wieder publik wird, hat mit politischem Wettbewerb und politischer Zuspitzung nichts zu tun. Beleidigung der Mitbewerber, Diffamierung ganzer Personengruppen durch abwertende Aussagen sind, wenn auch bereits Alltag, einfach inakzeptabel. Diese angeführten Beispiele zeigen, wie die an den Schalthebeln des Landes sitzenden Macher oder politische Verantwortungsträger wirklich denken und leider auch so leben. Ihre Denkweise, ihr abgehobenes Weltbild leben diese Persönlichkeiten in ihrem Arbeitsbereich, in der politischen Gruppierung oder im persönlichen Umfeld. Sie prägen durch ihr Verhalten, ihre Sprache und Umgangsformen sowohl in ihrem beruflichen als auch privaten Umfeld. Selbstherrlich inszenieren diese Machtmenschen ihr Auftreten und fühlen sich stets überlegen und überaus erfolgreich. Sie leben in einer persönlichen Lebensblase, die fern dem Leben jener Menschen ist, die die Mittel für diese Personen erarbeiten. Und dann werden diese einfachen Leute auch noch als „Pöbel“ verachtet. Die Spaltung unserer Gesellschaft wird befeuert von diesen Machern und Machtmenschen, die nicht begriffen haben, dass ihre Funktion Dienst an der Gemeinschaft zu sein hat und nicht dem Ausleben sozialer Mängel oder persönlicher Selbstinszenierung dienen darf.
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