Nachdem Finanzminister, Wirtschaftsministerin, Innenminister und Bundeskanzler immer wieder mit ihren Handlungen im Fokus der Kritik stehen, kommt nun auch Außenminister Schallenberg nicht aus den Schlagzeilen. Schon im Jänner sorgte er mit einer Video-Simulation über die Folgen eines Atombombenabwurfs auf Wien für Kopfschütteln und Unverständnis. Nun schlägt das Hissen der israelischen Fahne auf dem Bundeskanzleramt international Wellen. Mit einem Brief an Schallenberg bringen mehrere arabische Botschafter zum Ausdruck, dass diese entbehrliche Aktion mit der österreichischen Neutralität nicht im Einklang stehen würde. Mit seinen Aussagen zur Corona-Krise, zu Menschenrechten, Flüchtlingen und zu den US-Beziehungen sorgte Schallenberg für Aufsehen. Für viele Bürger reiht er sich mit seinen polarisierenden Ansichten nahtlos in die Reihe seiner Regierungskollegen, welche unserem Land durch ihre „Arbeit“ national und international wenig dienlich sind. Sicher ist, dass wir durch unsere „Volksvertreter“ laufend für kritische Berichte in der gesamten weltweiten Medienszene sorgen!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Do, 3.6.2021
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