Dass eine Oppositionspartei nicht immer die Meinung der Regierung teilt, ist normal. Abnormal ist aber, wenn man, wie die FPÖ, grundsätzlich gegen alles ist. Was die Abgeordneten dieser Partei im Parlament – unter der Führung der beiden Coronaleugner Kickl und Belakowitsch – aufführen, ist ein Tiefpunkt im Hohen Haus, von dem man sich als Bürger nur mit Schaudern abwenden kann. Das Wüten gegen die Regierungsmitglieder, das provokante Verweigern von Schutzmasken und das unverhohlene Sägen Kickls am Sessel von (Noch-)Parteichef Norbert Hofer zeigt, dass diese Partei nicht mehr ernst genommen werden kann – denn als „Parteiprogramm“ allein, kennt sie nur das Dagegensein.
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 30.5.2021
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