Bei der TSG Hoffenheim und Trainer Christian Ilzer herrscht nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund dicke Luft. Besonders schmerzhaft ist, dass man zwischenzeitlich 2:0 in Führung gegangen war. Der Coach stellt sich nach der Partie vor seine Mannschaft, während einer seiner Schützlinge Klartext redet.
„Es ist beschissen, dass wir die ersten beiden Spiele nun verloren haben. Der Trainer sagte uns eben, dass wir alle einen Schritt enger zusammen machen und nicht aufgeben sollen. Wir haben heute ganz viel gezeigt. Man hat gesehen, dass wir gut Fußball spielen können“, zeigt sich Hoffenheim-Stürmer Tim Lemperle nach dem Match enttäuscht.
„Schmerzhafte Seitenhiebe“
Der Start in die neue Saison ist mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel nicht nach Plan gelaufen. „Es fühlt sich im Moment nicht gut an, mit null Punkten nach zwei Spielen dazusitzen. Die Jungs hatten nach Köln eine extrem starke Trainingswoche. Sie haben es in den ersten 60 Minuten sehr gut umgesetzt, das hat mich beeindruckt“, stellt sich Ilzer vor sein Team.
„Am Ende steht die Null bei den Punkten, aber wir können auf die Leistung aufbauen. Wir haben zu wenig aus den Torchancen gemacht“, sucht der Österreicher nach einer Erklärung, stellt dann aber doch auch klar: „Mit einer 2:0-Führung darf man keinen Millimeter nachlassen, das wurde heute bestraft. Es gab schon den einen oder anderen schmerzhaften Hieb in der noch jungen Saison.“
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