Glyphosat ist bei Diskussionen ein „Dauerbrenner“. In Wirklichkeit ist es nur ein Giftstoff unter vielen. In der Milliarden Jahre alten Geschichte unserer Erde hatte es fünf große Artensterben gegeben. Aber jetzt gibt es das sechste. Unser Zeitalter wird von der Wissenschaft das Anthropozän genannt, das Zeitalter, in welchem der Mensch alles zerstört. In den letzten 30 Jahren (in Worten dreißig Jahren) sind bei uns 75% der Insekten verschwunden. Wer weiß das außer einer Handvoll Wissenschafter? Und noch wichtiger, wen interessiert das? Die Bienen fallen ein wenig auf, aber sonst? Seit dem 20. Jahrhundert werden in der Landwirtschaft Gifte eingesetzt. Wie man sieht, immer wirksamere. Alle diese Gifte landen im Wasser. Der Living Planet Index des WWF hatte 2018 aufgezeigt, dass 85% der Süßwasserwirbeltiere verschwunden sind, also die Fische der Flüsse und Seen. Im Wasser kann man als Erstes die Zerstörung registrieren. Wir – die Menschheit – sind drauf und dran, alles Leben auszulöschen. Noch merkt man es nicht. Das Sterben der Honigbiene hatte die Gemüter erhitzt. Da wurden schnell kosmetische Maßnahmen gesetzt. Dass alle Wildtierarten (von Insekten bis zu Säugern) krass dezimiert werden, bemerkt Otto Normalverbraucher nicht. Noch nicht. Das wird man erst bei extremen ökologischen Schäden merken. Bei vielen Arten ist es jetzt schon zu spät.
Helmut Belanyecz, Präsident, Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz, Dachverband Österreichischer Fischereivereine und Angler, Wien
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