Wenn man die Medien liest, stellt Österreich hohe Anforderungen an die Umwelt. Wesentlich weniger realistisch schaut es aber aus, wenn man genauer hinschaut, was tatsächlich zum Schutz der Umwelt von der Politik getan wird. Denn Österreich verfehlt Jahr für Jahr die Klimaziele und zahlt dafür viele Millionen an Strafgeldern. Und man fragt sich, was eigentlich Frau Landwirtschaftsministerin Köstlinger zum Umweltschutz beiträgt. In der Glyphosatfrage scheint sie mehr der Agrarlobby verbunden, als ihren Einsatz gegen dieses bewiesene Umweltgift zu erhöhen. Das Verbot lediglich auf den privaten oder Gemeindebereich zu beschränken, kann nur als Alibihandlung gesehen werden. Immer wird über das große Tierleid berichtet, in dem Rinder, Schweine und Schafe, eingeengt auf engstem Raum in Tiertransportern Hunderte von Kilometern quer durch Europa und Nahost gekarrt werden, allein um billiges Hormonfleisch in Supermärkten anbieten zu können. Ich habe noch nie von der Frau Ministerin gehört, was sie dagegen zu unternehmen gedenkt. Auch hier dürfte die Frächterlobby das Sagen haben. Es genügt eben für eine Ministerin nicht, wenn sie nur als engste Vertraute des Bundeskanzlers diesen begleitet und lobt.
Dr. Klaus Marchesani, Wien
Erschienen am Di, 25.5.2021
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