Österreich verkommt immer mehr zu einer lupenreinen Bananenrepublik. Nichts wächst bei uns so rasch wie die Korruption. Massive politische Einflussnahme auf die Justiz, wie etwa in Sachen Ibiza. Schier unüberbrückbare Differenzen zwischen Ermittlungsbehörden in Form von wechselseitigen Blockaden und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Transparenz? Wenn überhaupt, dann überwiegend geschwärzt. Ein Verfassungsschutz, der diese Bezeichnung nicht verdient. Reform-Ankündigungen als leere Versprechen und Arbeitskreise, die für die Wurscht sind. Als wäre all das nicht genug, gesellt sich auch noch ein immens haarsträubender Umgang mit einer Pandemie dazu. In einer Pandemie muss man rasch und vorausschauend agieren. Das leuchtet normalerweise schon Laien ein. Bei uns wird aber immer wochenlang darüber diskutiert, was bzw. ob man überhaupt was machen soll. Der rot-weiß-rote Föderalismus ist zusätzliches Gift in Corona-Zeiten. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass sich die heimischen Entscheidungsträger erst vergewissern wollen, ob ein Virus auch in Österreich ein Virus ist und ob Mutationen auch bei uns Mutationen sind. Was natürlich Wahnsinn pur ist! Genau genommen ist das nichts anderes als Kapitulation vor dem Virus. Zu korrupt. Zu hintertrieben. Zu machtbesessen. Zu halbherzig. Zu langsam. Zu haarsträubend. Zu verantwortungslos. Nein, die Politik in Österreich darf sich wirklich nicht darüber wundern, dass ihr immer mehr Menschen ein miserables Zeugnis ausstellen. Und sie darf sich auch nicht darüber wundern, dass immer mehr Österreicher ins rasant wachsende Nichtwähler-Lager wechseln.
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Di, 2.3.2021
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