Schlechte Figur auf dem politischen Parkett macht derzeit die Ministerin für EU und Verfassung, Karoline Edtstadler, durch ihre Beteiligung an der Verunglimpfung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft durch die ÖVP. Bekanntlich war Edtstadler in ihrer Berufslaufbahn auch bei der Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft als Oberstaatsanwältin tätig, sodass ihre Vorwürfe an die WKStA mit einem schalen Beigeschmack behaftet sind. Würde Edtstadler noch im Justizressort beschäftigt sein, würden ihre Aussagen im Zwist zwischen ÖVP und Justiz sicher anders klingen. Und dass „Wendehals-Politik“ in der Bevölkerung nicht gut ankommt, ist eine bekannte Tatsache.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Di, 2.3.2021
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