Unsere EU-Verantwortlichen haben in ihrer unendlichen Weisheit nun beschlossen, dass der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um 55% reduziert wird. Bis jetzt war das angepeilte Ziel 40%, aber jetzt wurde das um 15% erhöht. Schon die 40% waren utopisch, aber innerhalb von 9 Jahren die gesamte Industrie so umzukrempeln, dass 55% des Kohlensäuregasausstoßes eingespart wird, ist schlicht und einfach undurchführbar. Die sogenannten Verantwortlichen handeln verantwortungslos. Das ist nichts Neues. Im Jahr 2000 hatten alle europäischen Politiker bedenkenlos unterschrieben, dass innerhalb von 10 Jahren alle Gewässer in einen möglichst natürlichen Zustand zurückversetzt werden. Nach 10 Jahren war seitens der Politik natürlich gar nichts geschehen. Jetzt wurde der Termin auf 2027 verlängert. Und der Rechnungshof hatte bereits 2019 festgehalten, dass bis 2027 rund 60% der Gewässer weiter in einem schlechten Zustand sein werden. Keiner der Verantwortlichen stößt sich daran. Alle sind schon gewohnt, dass Politikerversprechen nicht eingehalten werden. Nur bei der CO2-Reduktion wird das teuer, sogar sehr teuer. Denn dann müssen sogenannte CO2-Zertifikate gekauft werden, um wie gewohnt weiterwurschteln zu können. An diesen Zertifikaten wird sich eine Lobby dumm und dämlich verdienen. Und der Blöde ist wie immer der Steuerzahler. Denn der bezahlt letzten Endes diesen Unfug.
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