Vöslaus Handballer feierten ihren ersten HLA-Meistertitel! Mit dem Sieg gegen die Fivers krönte sich Schlussmann Flo Kaiper bereits zum dritten Mal, für die Jags-Urgesteine Fabian Schartel und Raphael Muck ist es der jeweils erste Coup.
„Einfach der Wahnsinn. Ich mein, was gibt es Geileres, als in seinem letzten Spiel den Titel zu holen?“ Vöslau-Kapitän Fabian Schartel hätte sich seinen Abschied aus dem Profi-Sport wohl kaum besser vorstellen können. Nach dem 32:31-Sieg gegen die Fivers entschieden die Jags die Finalserie für sich, krönten sich erstmalig zum österreichischen Meister!
Gesundheitsgefährdung bei Herzschlagfinale
Grund genug, um die Feierlichkeiten bis in die frühen Morgenstunden zu ziehen. Nach kurzer Verschnaufpause ließ man dann die Saison gestern Nachmittag gemeinsam bei Sonnenschein ausklingen. „Wir müssen das erst sacken lassen, das dauert etwas. Aber es ist ein unfassbares Gefühl, uns für diese unglaubliche Saison belohnt zu haben“, so Coach Sebastia Salvat, bei dem das Herzschlagfinale samt Siegtor in letzter Sekunde zur Gesundheitsgefährdung wurde.
Verspäteter Flug in die Heimat
„Vor dem Spiel war mein Puls richtig hoch, wurde dann immer niedriger. Ich glaube er war noch nie so weit unten wie kurz vor Spielende“, lacht der Spanier. Für ihn geht es demnächst, später als erwartet, in die Heimat. „Ich wäre lieber früher wieder nach Hause geflogen, aber mit dem Titel passt das dann schon“, scherzte der Meistertrainer.
Titelhamster Kaiper
Für Goalie Flo Kaiper ist es der bereits dritte Meistertitel im vierten Jahr. Wie ihm das gelang? „Ich weiß es nicht, einfach Handball spielen“, grinste der 31-Jährige. Die beiden Vereins-Urgesteine Fabian Schartel und Raphael Muck feierten hingegen ihren erste Titel überhaupt, spielten 2013 noch in der Landesliga für Vöslau. Am Samstag stemmten sie gemeinsam den HLA-Pokal in die Höhe. „Wir haben es von ganz unten nach ganz oben geschafft. Das werde ich niemals vergessen“, strahlte Muck.
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