Das Urteil des Verfassungsgerichtshofes zur Sterbehilfe dient dazu, die Bevölkerung zu spalten. Dies zeigen die Stellungnahmen der Kirche und der Ärzteschaft klar. Jene Personen, die sich aktuell in so einer Situation befinden, begrüßen klarerweise dieses Urteil. Es ist ein schmaler Grat zwischen „Tötung auf Verlangen“ und „Beihilfe zum Selbstmord“. Es wird über dieses Thema sicher noch mehrere Urteile geben. Dem Begriff „Sterben in Würde“ muss in Zukunft mehr Beachtung geschenkt werden. Gegen Missbrauch müssen nachvollziehbare Maßnahmen getroffen werden, es ist noch ein Jahr Zeit dazu. Umso wichtiger wäre es nun, die Hospiz- und Palliativversorgung auszubauen.
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