Auf die berechtigte, aber doch etwas provokante Frage an Herrn Gesundheitsminister Anschober (Interview vom 21. 11.), warum die Regierung ein ganzes Land herunterfahren, alles zusperren und Ausgangsbeschränkungen erlassen könne, aber gegen Menschenmassen an den letzten Einkaufstagen nichts machen konnte, war die Antwort NICHT: „Wie stellen Sie sich das vor? Wir arbeiten rund um die Uhr und versuchen an alles zu denken, aber wir sind auch keine Wunderwuzzis. Wer hätte gedacht, dass einzelne Geschäfte diese kurze Zeit zwischen Verkündung und Beginn des Lockdowns noch schnell schamlos dazu nutzen, um zusätzliche Gewinne einzufahren und damit erst recht Massenansammlungen provozieren?“ NEIN, das hat der Herr Minister NICHT gesagt. Seine geniale Antwort war: „Das bringt uns zu der Frage, wie wir wieder aufsperren. Wir arbeiten an einem großen Konzept für eine gesicherte Öffnung. Der 8. Dezember und die Einkaufssamstage werden Teil des Konzepts sein.“ Diese Antwort zeugt vielmehr von großer Professionalität und davon, dass er fähig ist, in Zeiten höchster Anspannung unaufgeregt gelassen, respektvoll und höflich zu bleiben. Zwischen den Zeilen erkennt man, dass er gemeinsam mit seinen KollegInnen bereit ist – wie er es übrigens schon oft erwähnt hat –, aus Fehlern zu lernen. Im selben Interview meint der Herr Minister zum Schluss: „Ich fühle mich privilegiert, ich darf in der größten Krise seit Jahrzehnten MIT RUHIGER HAND meinen Beitrag leisten, damit wir relativ gut durch die Krise kommen.“ Sehr geehrter Herr Minister, Sie müssen Nerven aus Stahl haben! Ihr Geheimrezept dafür würde ich gerne kennen! Hut ab!
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