Auch wenn US-Präsident Trump in der Außenpolitik zweifelsohne Teilerfolge vorzuweisen hat und ihm mit der historischen Friedensvereinbarung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein genialer Schachzug gelungen ist, kann es sich im besten Falle wohl nur um einen schlechten Scherz handeln, wenn ihn ein norwegischer Parlamentarier für den Friedensnobelpreis 2021 vorschlägt. Unter Trump ist nicht nur der US-Rüstungsetat massiv erhöht worden, sondern mit dem Ausstieg aus internationalen Abkommen und dem Drohnenanschlag gegen den iranischen General Soleimani hat er mit seiner Politik zusätzlich Öl ins Feuer gegossen. Fairerweise sollte aber festgehalten werden, dass auch Trumps Vorgänger Barack Obama den Friedensnobelpreis aufgrund zahlreicher militärischer Interventionen meiner Meinung nach nicht verdient hat.
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