In der Krone vom 9. September las ich, dass „zwingend“ über eine höhere Besteuerung von Diesel und über eine höhere Mineralölsteuer nachgedacht werden müsste, für eine bessere CO2-Bilanz. Ich denke, dieser Schuss würde nach hinten losgehen, es wäre ein einziges Desaster. Beispielsweise für die ohnehin schwächelnde Wirtschaft. Denn die Arbeitenden, insbesondere die Pendler, müssten dadurch weit mehr Geld für den Weg zur Arbeit ausgeben, da sie ja trotzdem zur Arbeit fahren müssen. Der Nettolohnverlust würde die Kaufkraft der Bürger weiter schwächen, und dadurch den Konsum reduzieren, und somit der Wirtschaft schaden. Auch ist gerade jetzt in Corona-Zeiten der Umstieg auf Öffis nicht gerade attraktiv, wegen der erhöhten Infektionsgefahr. Diese gilt übrigens auch für banale Erkältungen und diverse Magen-Darm-Virusinfektionen. Gleichzeitig wird auch für mehr Flexibilität geworben, sprich es sollen längere Wege zur Arbeit in Kauf genommen werden. Die Rechnung kann irgendwie nicht aufgehen, da krankt es vorne und hinten bei diesen Überlegungen der Regierung. Also bitte, lasst die Kirche im Dorf, und erhöht keineswegs die Mineralölsteuer, Bevölkerung und Wirtschaft werden es euch danken.
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