Die Bilder des Jahres 2015. Sie bleiben unvergessen. Sie haben sich eingeprägt. Sie erleben ihr erstes mahnendes Jubiläum. Wegen damals. Wegen der absehbaren Folgen. Wegen aktueller Entwicklungen im Mittelmeer und an der griechisch-türkischen Grenze. Lauscht man heute allein den Worten von Linkspolitikern und Vertretern von Hilfsorganisationen, haben wir noch gar nichts daraus gelernt. Die sogenannte Flüchtlingskrise des Jahres 2015, sie kam alles andere als von heute auf morgen. Die zu ausgeprägten Abwanderungstendenzen vom afrikanischen Kontinent waren schon mindestens zwei Jahre davor zu erkennen. Nur ist die EU mal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: Probleme zudecken, auf die lange Bank schieben und die Hände in den Schoß legen. Auch das, was wir in den Jahren danach erlebt haben, war nicht anders zu erwarten. Die zwangsläufig endgültige kulturelle, soziale und sicherheitstechnische Überforderung Europas. Wer anderes behauptet, lügt sich mal wieder in die eigene Tasche. Umso erschreckender ist, wie sorglos bis heute mit dieser Problematik umgegangen wird. Die Hilfsorganisationen wollen immer noch nicht wahrhaben, dass sie mit ihrer sogenannten Seenotrettung nichts anderes als Schlepperei betreiben, die eine enorme Anziehungskraft auf den afrikanischen Kontinent ausübt, die letztlich eine Unmenge an Menschenleben fordert. Dafür feiern lassen können sie sich wirklich nicht. Das es immer noch Politiker gibt, die immer noch eine kulturelle, soziale und sicherheitstechnische Problemverteilung über ganz Europa fordern, ist auch keine erfreuliche Angelegenheit. Nein, ich habe kein grundsätzliches Problem mit Asylanten. Ich habe ein Problem mit einer grenzenlosen, unkontrollierten und alles andere als weitsichtigen Asyl- und Flüchtlingspolitik. Und auch wenn vor allem Rechtsextreme und deren Anhänger das nur allzu gerne in Zweifel stellen. Man kann auch in der heutigen Zeit immer noch Kritik üben. Wir haben immer noch eine Demokratie. Man darf immer noch sagen, was man denkt. Und das funktioniert auch ohne jegliche Nähe zum Extremismus oder Radikalismus ausgezeichnet.
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