Es ist sowieso schon auf erschreckende Weise erstaunlich, wie viele gerade in einer Krise zu mehr als fragwürdigen Methoden greifen. Dann gibt es Firmen, die jetzt noch ein paar Monate künstlich mit Steuergeld über Wasser gehalten werden, obwohl ihnen schon vor Corona wirtschaftlich das Wasser bis zum Hals stand. Dann gibt es da noch Betriebe, die ganze Horden an Mitarbeitern auf die Straße setzen, aber bei der staatlich geförderten Kurzarbeit trotzdem ungeniert zusätzlich die Hand aufhalten. Und dann gibt es da auch noch Unternehmen wie die AUA. Man konnte ja schon von Anfang an berechtigte Bedenken bezüglich Rettung der Austrian Airlines haben. Weil der Name alles andere als Programm ist. Warum man einer Fluglinie unter die Arme greift, wo Austrian Airlines draufsteht und der Eigentümer Deutsche Lufthansa AG heißt, ist an sich schon für nicht allzu viele Österreicher nachvollziehbar. Warum man in Zeiten einer länger anhaltenden Krise namens Pandemie überhaupt einer Fluglinie eine Staatshilfe zukommen lässt, ist sowieso den meisten ein Rätsel. Steuergeld lässt sich eindeutig nachhaltiger investieren. Endgültig Schluss mit lustig ist, wenn man sich so verhält und so aufführt wie die AUA-Chefetage. Die überwies doch tatsächlich für das vergangene Geschäftsjahr satte 2,9 Millionen Euro Boni an ihre „tüchtigen“ Manager. Da kann es einem schon die Sprache verschlagen. Da schluckt man erst mal ungläubig. Da greift man sich aufs Hirn. Da steigt der Blutdruck und kocht die Wut. Dann kam prompt die teilweise Rücknahme. Und wenn man sich wieder einigermaßen von dieser unglaublich betrügerischen Dreistigkeit erholt hat, hofft man eigentlich nur noch, dass die Politik endlich die richtigen Schlüsse zieht und die AUA endgültig das letzte Mal gerettet hat!
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