Es ist schon recht skurril, was sich auf dem Bankensektor so tut. Während sich die Institute mit Filialschließungen (sogenannten strategischen Weiterentwicklungen) gegenseitig überbieten, legen andere einen regelrechten Bauchfleck hin. Was in Mattersburg geschieht, ist leider kein Einzelfall in der Alpenrepublik, schön langsam muss man sich daher fragen, ob das Ersparte unter dem Kopfkissen nicht sicherer ist? Die Nullzinspolitik der EZB trägt noch ihr Scherflein dazu bei, und dass Banken eine Strafsteuer zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB deponieren, schlägt dem Fass ohnehin den Boden aus. Man gibt sich ordentlich Mühe, um den Österreichern das Sparen zu vermiesen, am liebsten würde man das Bargeld schon heute abschaffen, wie von Brüssel gewünscht. Wenn einem früher jemand sagte, dass er in einer Bank arbeitet, wurde man fast ein wenig neidisch, heute hat man mit dieser Person beinahe Mitleid, könnte doch deren Job schon morgen einer „strategischen Weiterentwicklung“ zum Opfer fallen!?
Hans Leistentritt, Gabersdorf
Erschienen am Mo, 17.8.2020
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