Das freie Wort

Kurz will intervenieren

Was die EU von den von der Tiroler Landesregierung verhängten Notmaßnahmen gegen den ausufernden Transit hält, hat die EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean im Rahmen eines Verkehrsgesprächs mit dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, das kürzlich in Tirol stattfand, klar zum Ausdruck gebracht. So klar, dass sich LH Platter in Brüssel darüber beschweren und Bundeskanzler Sebastian Kurz dort intervenieren will, was sehr löblich wäre, wenn es von Erfolg gekrönt sein sollte. Dass die EU eine Wirtschaftsunion ist, die in erster Linie die Gewinnmaximierung auch dann im Auge hat, wenn die Tiroler Bevölkerung durch den überbordenden Schwerverkehrstransit im wahrsten Sinn des Wortes „unter die Räder kommt“ und dadurch stark gesundheitlich beeinträchtigt wird, wurde im Laufe dieses Gesprächs wieder klar. Den Ausführungen Văleans, dass die Transitstrecke im Inntal und der Brenner der EU „gehören“, muss ich als Tiroler entschieden widersprechen. Um diesen Widerspruch entsprechend zu unterstreichen, müssen wohl wieder der „Kampftiroler“ Fritz Gurgiser und seine Mitstreiter vom „Transitforum Austria“ mit Blockaden auf der Transitstrecke die berechtigten Anliegen der Tiroler Bevölkerung in Erinnerung rufen.

Franz Köfel, Völs

Erschienen am Mi, 26.2.2020

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Weitere Leserbriefe
18.4.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
18.4.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt