Weit höher als prognostiziert ist bei der burgenländischen Landtagswahl der SPÖ-Sieg ausgefallen. Mit rund 50 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen schaffte die SPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die absolute Mehrheit und benötigt daher zur Regierungsbildung keinen Koalitionspartner mehr. Darüber, dass dieser Wahlsieg ein Sieg des Spitzenkandidaten Hans Peter Doskozils war, sind sich alle einig, sodass die SPÖ auf Bundesebene von diesem Sieg wohl wenig profitieren wird. Doskozils Wahlerfolg zeigt, dass die Sozialdemokratie mit einem Sympathieträger an der Spitze, der seine Versprechen, wie im Burgenland in letzter Zeit vermehrt geschehen, umsetzt, auch in Österreich noch immer imstande ist, Wahlen für sich zu entscheiden. Nicht vergessen darf man in der Stunde des Triumphs auch die Beiträge seines Vorgängers Hans Niessl, der das Talent Doskozils er-kannte und seinen Platz im richtigen Moment für seinen Nachfolger Hans Peter Doskozil frei machte.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Di, 28.1.2020
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