Das Österreich-Ticket klingt auf den ersten Blick gut, wird auf den zweiten vermutlich nicht so funktionieren, wie man sich das vorstellt. Städter, die gelegentlich Bahn oder Überlandbus benützen und teilweise eine Jahreskarte für den lokalen Verkehr haben, werden das Ticket aus ökonomischen Gründen nicht kaufen. Jene außerhalb urbaner Räume, die jetzt schon eine Jahreskarte haben, werden zum Teil aus Kostengründen umsteigen, aber die, die schlechte Pendelverbindungen haben, sind kaum zu einem Umstieg zu motivieren und werden weiterhin das Auto benützen (müssen). Bleibt eine kleine Schnittmenge, die vielleicht die fast 1100 Euro zusätzlich in die Hand nimmt – aber letztlich viel Lärm um nichts und eine höchst plakative Aktion. Und so wie sich der öffentliche Verkehr aktuell darstellt, ist er nicht sehr bequem, teilweise unpünktlich oder sogar störanfällig und insgesamt nicht unbedingt als attraktiv anzusehen. Auch die Tatsache, dass etwa die intensiven Pendelverbindungen zwischen Wien und NÖ teurer werden sollen, ist ziemlich kontraproduktiv.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Di, 21.1.2020
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.