Ich bin der „Krone“ dankbar, dass sie in Ihrer Sonntagsausgabe die Opferseite der unfassbaren Tragödie von Ahrntal vertritt. Wenn man hört, der zutiefst verstörte Täter werde nun psychologisch betreut, fragt man sich schon, was ihm der Häfenpsychologe wohl Tröstliches zu sagen hat? „Machen Sie sich nichts draus. Fahrlässige Tötung von sieben Menschen kann ja jedem passieren. Kein Grund, sich schlecht zu fühlen.“ So oder ähnlich wird man wohl versuchen, seine Schuld wegzureden. Dabei wäre ein quälendes Gewissen noch das Einzige, das zumindest ein bisserl für ihn spräche. Die psychologische Betreuung sollte man lieber den Familienangehörigen der Opfer zukommen lassen, deren Trauer und Wut gewiss nicht minder quälend ist.
Dr. Siegfried Pichl, Linz
Erschienen am Mo, 13.1.2020
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