Dass FPÖ-Parteichef Hofer von seinem Durchgriffsrecht nicht Gebrauch macht und keine personellen Konsequenzen aus den widerlichen rassistischen, antisemitischen und nazistischen Liedtexten zieht, ist nicht nur ein Zeichen von Schwäche, sondern auch eine verpasste Chance, ein klares Zeichen gegen die immer wieder auftretenden inakzeptablen „Einzelfälle“ zu setzen. Obwohl Hofer vor nicht allzu langer Zeit noch angekündigt hat, hart gegen solche Einzelfälle vorgehen zu wollen, lässt er nun die entsprechende Konsequenz vermissen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Di, 5.11.2019
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