Der „Volksvertreter“ Zanger hat angeblich vor 14 Jahren von einem ihm besonders lieben Menschen (war sicher kein Opfer des 3. Reiches) ein wahrlich skandalöses Buch geschenkt bekommen. Den Inhalt dieses Liederbuches will er erst erkannt haben, als er aufgrund von Medienberichten deswegen in Bedrängnis geraten ist. Er rechtfertigt sich damit, dass er das Buch ohnehin nicht verwendet und nie daraus Lieder gesungen hätte. Weggeworfen habe er es nicht, da er grundsätzlich keine Bücher im Müll entsorge. Dies ist ihm durchaus zu glauben, denn das Gegenteil würde bedeuten, dass er seine Gesinnung und Ideologie in den Mistkübel geworfen hätte. Für wie blöd hält uns eigentlich Herr Zanger? So ein Mann ist eine Schande für unser Parlament! Er soll unverzüglich seinen Hut nehmen und mit ihm jene, die ihn noch verteidigen und ihm nicht den Rücktritt nahelegen!
Peter Grandits, Stinatz
Erschienen am Mo, 4.11.2019
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