Als sich Anfang des neuen Jahrtausends die US-Hardcore-Band "At the drive-in" auflöste, war das Gejammer unter den Fans groß. Letztlich durften sich aber alle Fans freuen: während der eine Band-Teil unter dem Namen "Sparta" weiter machte und Bombast-Rock produziert, haben Sänger Cedric Bixler und Gitarrist Omar Rodriguez "The Mars Volta" gegründet und - so unglaublich das auch klingen mag - die Musik von Led Zeppelin friktionsfrei ins neue Jahrtausend transportiert.
"de-loused in the comatorium" nennt sich dasErstlingswerk von "The Mars Volta" und die 10 Songs, die sichdarauf befinden, machen dem Vermächtnis von Jimmy Page undRobert Plant alle Ehre.
Sänger Bixlers Stimme kommt bei den hohen Tönentatsächlich an die Durchschlagskraft von Robert Plant heran,ähnlich verhält es sich mit den Gitarrenkünstenvon Omar Rodriguez. Das Endprodukt sind geniale Songs, derrenArrangements zum genau Hinhören verleiten, auffordern.
Auch bei den Lyrics und Songtiteln hat man sicheindeutig an Led Zeppelin orientiert: "inertiatic esp" oder "eriatarka"klingen nicht nur am Papier geheimnisvoll, die Songs selbst steckenebenfalls voller Überraschungen und neuer, aufregender Abwechslungen.Kaum glaubt man, in einen Song hineinzufallen, ändert sichdas Tempo, die Instrumentalisierung, einfach alles.
Fazit: ein schlichtweg großartiges Album,absolut NICHT Hitparaden-tauglich, dafür ein Muss fürjeden Fan gediegener Rockmusik.
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