In einem Interview mit dem amerikanischen Magazin "FearNet" hatte Boll angekündigt, er werde aufhören, Videospiele zu verfilmen - falls die Petition gegen ihn und seine Werke die Eine-Million-Marke überschreitet. Stride hat sich der Petition angeschlossen, da die Firma "Spielern einen Gefallen tun" und dabei helfen wollten, "ihre geliebten Videospiele aus den Händen Uwe Bolls zu zerren", so Marketing-Chef Gary Osifchin.
Einen Mini-Erfolg haben die Gegner von Bolls Schaffen schon errungen: Eine World-of-Warcraft-Verfilmung ist dem Deutschen schlichtweg verboten worden (siehe Infobox).
Goldene Himbeere und jede Menge Kritik
Mit Filmen wie "House of the Dead", "BloodRayne", "Alone in the Dark" oder auch "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" hat Uwe Boll traurige Berühmtheit erlangt - immerhin kursieren gleich drei seiner Videospielverfilmung in den Top 100 der schlechtesten Filme der Filmdatenbank von IMDB, und auch eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur war ihm im Jahr 2005 sicher. Grund genug also, um eine Online-Petition namens "Stop Uwe Boll" ins Leben zu rufen.
"Geschmackloser" Boll plant schon neue Games-Filme
Sein "geschmackloses Handeln" und das "Nicht-Eingestehen seines Versagens" seien nicht länger zu ertragen, heißt es in der Erklärung zur Online-Petition gegen das filmische Schaffen von Uwe Boll. Allzu wörtlich sollte man dieses wohl eher scherzhaft gemeinte Versprechen jedoch nicht nehmen, schließlich sind mit "Far Cry", "Alone in the Dark II" und "BloodRayne 3" bereits weitere Videospielverfilmung von Boll in der Mache.
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