Die beiden Kinder könnten Schütteltraumen erlitten haben, allerdings sei auch ein genetischer Defekt nicht auszuschließen, so die ermittelnden Beamten, die nach einer Anzeige der zuständigen Bezirkshauptmannschaft von der Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurden. Die vom Krankenhaus übermittelten Berichte würden geprüft. Bis wann die Erhebungen abgeschlossen werden können, ist bislang noch unklar.
Die beiden Zwillinge befinden sich derzeit in Obhut der Eltern, die nun ins Visier der polizeilichen Ermittlungen gerückt sind. Die zuständige Bezirkshauptmannschaft stehe mit der Familie in Kontakt, hieß es.
Erinnerungen an den Fall "Luca"
Erst Anfang November war das Schicksal des kleinen Luca bekanntgeworden. Der aus Tirol stammende Bub war in einem Wiener Krankenhaus an den Folgen einer Gehirnblutung gestorben. Der Vater der Kindesmutter sitzt seither in U-Haft.
In der vergangenen Woche war ein 22-Jähriger aus Imst angezeigt worden. Dessen sieben Monate alte Tochter hatte ebenfalls ein Schütteltrauma erlitten.










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