Manuel Muster am Steuer und sein Freund Philipp Auer - beide aus Sölden - wollten Dienstag gegen 22 Uhr nach Obergurgl fahren. Eine Schneeverwehung löste den Absturz aus: Der 20-Jährige verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, das 150 Meter abstürzte und sich dabei mehrmals überschlug. Glücklicherweise kam das Auto im Bachbett auf den Rädern zu stehen.
„Wie in einer Waschmaschine!“
Auer erzählt: „Es ging alles blitzschnell. Wir kamen von der Straße ab, dann hat es einen furchtbaren Kracher gemacht. Das Auto schleuderte immer und immer wieder durch die Luft - so stelle ich es mir in einer Waschmaschine bei höchster Umdrehung vor. Im Bachbett auf einer kleinen Insel stand der Wagen dann endlich still.“
Der Lenker kletterte die steile Böschung hinauf und schlug mit dem Handy Alarm. Einsatzleiter Roman Neurauter aus Gurgl berichtet über die Rettungsaktion: „Die Bergung des Beifahrers war aufgrund des steilen Geländes schwierig. Wir haben den Verletzten mit einer Korbtrage heraufgeholt, das total beschädigte Auto mit einer Seilwinde aus der Ache gezogen.“
Im Krankenhaus Zams wurden beim 20-jährigen Pkw-Fahrer keine nennenswerten Verletzungen festgestellt, sein Beifahrer wurde an der Lendenwirbelsäule vermutlich nur geringfügig verletzt. „Aber die Prellungen tun ganz schön weh“, sagt Auer.
von Günther Krauthackl / Kronen Zeitung










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