Auf die Spur der Suchtgifthändler sind die Ermittler gekommen, weil die "untypische Häufung" von Drogensüchtigen in dem noblen Vorstadt-Viertel auffällig geworden war.
Anrainer, unter ihnen auch Polizisten, haben wegen der illegalen Geschäfte auf der Straße die Polizei verständigt. Nach mehreren Observationen konnten die vier Asylwerber schließlich am vergangenen Donnerstag in den frühen Morgenstunden festgenommen werden.
Die Drogendealer dürften offenbar Mobiltelefone als "Pfand" erhoben haben, wenn ihre Kunden nicht zahlen konnten. 59 Mobiltelefone wurden bei der Durchsuchung gefunden. Insgesamt konnten die Ermittler in der Wohnung und in einem Kellerabteil in der Hütteldorfer Straße knapp zwei Kilo Marihuana sicherstellen. Das Suchtgift war schon in Plastiksäckchen zu je 50 bzw. 100 Gramm verpackt.
Die mutmaßlichen Täter sind nicht geständig. Darüber hinaus wollen sie keine Angaben über den Großteil des in der Wohnung gefundenen Bargeldes machen. Von den knapp 4.000 Euro, die sichergestellt wurden, würden etwa 2.500 Euro nicht ihnen gehören. Aus diesem Grund geht die Exekutive davon aus, dass noch weitere Suchtgifthändler in die Straftaten involviert sind.










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