Die roten und schwarzen Lehrer-Gewerkschafter demonstrierten seltene Einigkeit, als sie die Neue Mittelschule als "Käse" bezeichneten. "Kein fauler Kompromiss", versuchte Unterrichtsministerin Claudia Schmied, ihre Gemüter zu beruhigen. Auch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer lobte nicht nur seine eigene Ministerin Claudia Schmied, sondern auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP), der ebenfalls gute Arbeit geleistet hätte. Das Lob wurde von Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) retourniert: "Es war gut investierte Verhandlungszeit."
Gusenbauer zeigte sich durchaus zufrieden mit der Einigung, die mehrere Möglichkeiten vorsieht. Die unterschiedlichen Versuche würden alle das selbe Ziel verfolgen, nämlich eine Benachteiligung von sozial Schwächeren zu verhindern und besondere Begabungen zu fördern. Dieser Gesamtversuch sei außerdem eingebettet in ein Konzept der Wahlfreiheit
Bei fünfjährigen Haftstrafen, Sexual- oder Gewaltdelikten gibt es diese Möglichkeit aus Gründen der Generalprävention (Abschreckung) nicht, so Maria Berger und Platter.
Von Dieter Kindermann










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