Mi, 15. August 2018

Gesund im Herbst

21.01.2009 15:48

Treib es bunt mit Kürbis & Co.!

Wenn im Herbst die Natur die Blätter färbt, wird es auch in den Gemüseregalen auf den Märkten bunter. Herrliches Herbstgemüse und Obst in allen Farben liefern genau die richtigen Vitamine und Mineralstoffe, die wir jetzt brauchen, um ohne lästigen Schnupfen die nass-kalten Herbst-Tage zu überstehen und uns ideal auf den kommenden Winter vorzubereiten. Je bunter du es jetzt auf deinem Teller treibst, desto besser.

Grundsätzlich ist es immer ein guter Rat, sich der Jahreszeit entsprechend zu ernähren und bevorzugt Obst- und Gemüsesorten zu essen, die gerade in der Umgebung frisch geerntet werden. Der Herbst ist die beste Zeit, um aus dem Vollen zu schöpfen!

Vitamine und Ballaststoffe
Besonders Kohlgemüse und Kürbisse liefern eine Vielzahl von wertvollen Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Ballaststoffen, die den Verdauungstrakt in Schwung und den Energiehaushalt in Ordnung halten. Kohl ist im Herbst und im Winter eine ideale Quelle für Vitamin C. Kürbisse wiederum sind ein schmackhafter Lieferant von Beta-Carotin und Kalium und dabei auch noch äußerst Kalorien sparend. 100 Gramm Kürbis haben nur etwa 25 Kilokalorien.

Folsäure und Mineralien
Auch frisches Blattgemüse wie Feldsalat und Spinat sind im Herbst besonders wertvoll, sie sind eine hervorragende pflanzliche Quelle für Folsäure und enthalten viele Vitamine und Mineralien. Spinat liefert zum Beispiel die Vitamine C und E sowie Kalium und Kalzium.

Ein Apfel für die Darmflora
Auch die Obsttheke sollte jetzt nicht links liegen gelassen werden. Frische Äpfel sind reich an Vitamin C und sorgen mit ihrem Pectin für eine gesunde Darmflora. Weintrauben liefern den Bioaktivstoff Resveratrol, der jung hält, außerdem haben Trauben einen positiven Einfluss auf den Kreislauf. Am besten knabbert man dazu erntefrische Walnüsse, sie liefern Mineralstoffe (vor allem Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Vitamin E). Oder man greift zu Kürbiskernen, sie enthalten Enzyme, die eine positive Wirkung auf die Prostata haben. Außerdem sind sie voller ungesättigter Fettsäuren und Vitamin E.

Mit Chili gegen Kälte
Auch die Traditionelle Chinesische Medizin hält ein paar gute Tipps für den Herbst auf Lager, wie man die ersten kalten Tage gut übersteht. Empfohlen wird besonders, Speisen mit Chili, Paprika, Ingwer, Curry, Zwiebeln und Knoblauch zuzubreiten - sie wärmen den Organismus von innen.

Die folgende wärmende Kürbissuppe enthält viele der für den Herbst empfohlenen Zutaten. Versuch es doch einmal! Weitere Rezepte findest du in der Infobox!

Rezept für eine leckere Kürbissuppe mit Chili und Ingwer
1 Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden!) oder jede Art anderer Kürbis
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Prise Paprikapulver
1 Prise gemahlener Kümmel
1 kleine rote Chili-Schote
Salz
1 Lorbeerblatt
1 Liter Gemüsebrühe (Tipp: Wenn du die Brühe nicht frisch zubereitest, achte darauf, dass keine gehärteten Fette im Fertigbrühwürfel sind)
Olivenöl
Kürbiskernöl zum „Würzen“
1 Stück Ingwer
1 Zitrone
Zwei Handvoll Kürbiskerne natur

Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen, anschließend in Würfel schneiden. Knoblauchzehen und Zwiebel blättrig schneiden und in einem großen Topf in wenig Olivenöl anschwitzen. Die Hokkaido-Würfel und die kleine Chili-Schote (zur Sicherheit entkernt) dazugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Topf vom Herd nehmen und das Gemüse mit dem Paprikapulver, dem gemahlenen Kümmel und Salz würzen. Jetzt mit der Gemüsebrühe aufgießen und das Lorbeerblatt dazu geben. Suppe aufkochen und ca. 15 Minuten, bis das Kürbisfleisch weich ist, kochen lassen. In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne mit wenig Olivenöl und Salz anrösten.

Nach Ende der Garzeit Topf vom Herd nehmen und das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe wird nun mit dem Stabmixer püriert, bis sie schön sämig ist. Nachwürzen und mit einem Schuss Zitronensaft und dem Saft eines kleinen Stückes Ingwer verfeinern. Tipp: Gib das Ingwer-Stück einfach in eine Knoblauchpresse und presse den Saft direkt in die Suppe. Zum Schluss wird die Suppe noch mit einem kräftigen Spritzer Kürbiskernöl „verziert“ und mit den zuvor angerösteten Kürbiskernen serviert.  

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