10.09.2007 17:37 |

Renn-Laster

Mercedes C-Klasse kommt mit 457 PS

Wie viel Leistung braucht ein Kombi? „So viel wie möglich“ wäre eine Antwort, und sie automobilisiert sich im neuen Laster der Mercedes-C-Klasse. Der C 63 AMG sorgt auch im T-Modell mit einem 6,3-Liter-V8-Motor für „souveränen Vortrieb“, wie man das in Stuttgart dezent nennt. De facto lässt dieser Rennlaster auch hochkarätige Sportwagen stehen – und das nicht nur, weil deren Fahrer an der Ampel in der Nase bohrt.

Jegliche Ladung – und es passen 485 bis 1500 Liter ins neue C-T-Modell – sollte gut verzurrt werden, denn hier werden Kräfte gehobener Rangordnung frei: Die Höchstleistung beträgt 336 kW/457 PS bei 6800 U/min, das Drehmoment erreicht 600 Nm bei 5000/min. Dass als Höchsttempo nur 250 km/h angegeben werden, liegt nur an der elektronischen Selbstbeschränkung.

Verwalten statt schalten
In 4,6 Sekunden fällt die Hunderter-Marke, auch wenn der Fahrer kein schneller Schalter ist; das Wechseln der Gänge übernimmt nämlich die AMG Speedshift Plus 7G-TRONIC. Ausgestattet mit AMG Lenkrad-Schaltpaddles und den drei Fahrprogrammen „C“, „S“ und „M“, ermöglicht die Siebengang-Automatik je nach Geschmack eine betont sportliche oder komfortorientierte Fahrweise. Völlig neu ist die automatische Zwischengas-Funktion beim Herunterschalten.  

Damit die Kraft mehr Spaß als Angst bereitet, verrichtet ein Sportfahrwerk in Verbindung mit der komplett neu entwickelten Vorderachse, der AMG Sport-Parameterlenkung und dem neuen 3-Stufen-ESP seinen Dienst. Die Bremsscheiben sind XXL, innen belüftet und gelocht, die Räder davor messen Zoll im Durchmesser und sind mit Breitreifen der Größe 235/40 R 18 (vorn) und 255/35 R 18 (hinten) gummiert.  

Kein Understatement
Auf die Unterscheidbarkeit vom Serien-Benz legt man bei AMG diesmal besonderen Wert. Dafür sorgen neben dem AMG Styling auch die Motorhaube mit Powerdomes, der AMG Kühlergrill, die ausgestellten vorderen Kotflügel, die AMG Heckschürze mit schwarzem Diffusoreinsatz sowie die Sport-Abgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren. Im Interieur dominieren Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, das AMG-Performance-Lenkrad im Dreispeichendesign mit unten abgeflachtem, 365 Millimeter kleinem Lenkradkranz sowie das Kombi-Instrument im Tubendesign mit AMG-Hauptmenü.  

Anfang 2008 steht der Rennlaster beim Händler.

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