Der 59-jährige Dennis Saunders hat Klage gegen die Polizei in San Rafael eingereicht, weil die es abgelehnt hatte, ihm seine 500 Pornofilme und 250 Porno-Magazine zurückzugeben. „Es gibt überhaupt keinen legalen Grund dafür, dass sie eindeutig legales Material zurückhalten“, sagte sein Anwalt John Rankin. Alleine die Video-Sammlung seines Mandanten sei schließlich 10.000 US-Dollar (rund 7.300 Euro) wert, so Rankin weiter.
Saunders war 2002 verhaftet und verurteilt worden, weil er in einer Apartment-Anlage eine 45-Jährige und ein 16-jähriges Mädchen in deren Schlaf- und Badzimmern heimlich gefilmt hatte. Er war daraufhin wegen 48 verschiedener Delikte zu mehr als acht Jahren Haft verurteilt worden, im August diese Jahres aber wegen guter Führung freigekommen.
Der Anwalt der beklagten Polizei-Dienststelle, Thomas Bertrand, sagte, man wolle eine Anordnung der Justiz, ob es „rechtmäßig und richtig“ sei, das beschlagnahmte Material an Saunders, dessen "Karriere" als Spanner bis ins Jahr 1979 zurückreiche, zu retournieren. „Wenn das Gericht das anordnet, werden wir es ihm zurückgeben“, so Thomas.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.