„Die Musik hat diese Idee geschaffen. Mir war schnell klar, dass sich nicht nur ein Thema durch die Kompositionen zieht.“ Ihre „Girls“, wie sie Tori Amos liebevoll nennt, wurden aus der antiken Mythologie geboren. „Ich bin in die Vergangenheit zurückgegangen und habe dann die Mädchen modernisiert!“, meint sie kryptisch.
Wer die einzelnen Damen, ihre verschiedenen Charaktere nicht gleich versteht, muss nicht verzweifeln. Tori Amos hat für jede eine eigene Welt kreiert. Im Internet führt jedes „Girl“ ein eigenes Tagebuch. „In den nächsten Monaten wird man sie besser kenne lernen.“
Tori Amos und ihre „vier Schwestern“ treten am 8. Juni in Wien und am 27. Juni in Graz auf - siehe Infobox. Die exzentrische Sängerin nimmt alle fünf Charaktere auf Tour mit. Wer die Bühne dominiert, entscheidet sie spontan. Und wer das außergewöhnliche Rollenspiel nicht versteht, kann zumindest die Musik genießen.
Franziska Trost
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.