Wenn es ein Wort gibt, mit dem sich das neue Album von Bebel Gilberto am treffendsten beschreiben lässt, dann ist es wohl "lieblich". Nicht nur das äußere Erscheinungsbild der gebürtigen Brasilianerin, die derzeit in New York zu Hause ist, ist überaus liebreizend, auch die Stimme ist gar allerliebst – vor allem dann, wenn auf ihren englischsprachig gehauchten Songs der sanft-nuschelnde portugiesische Akzent durchklingt.
Liebenswert auch die musikalische Untermalung, die auf den insgesamt elf Songs des Albums zum Entspannen einlädt. Leicht groovende House-Beats hier, ein bisschen Jazz, sanfte Flöten und akustische Gitarren da. Natürlich darf auch der Samba nicht fehlen, der mit Bläsersätzen und Trommelspiel einer Big Band auf "Tranquilo" das Gehör umschmeichelt.
"Ich sehe mich zuallererst als brasilianische Popsängerin, die mit unterschiedlichen musikalischen Bestandteilen arbeitet, sowohl mit akustischen als auch mit solchen aus der elektronischen Musik", so die 41-Jährige.
Keine Musik für die ganz große schweißtreibende Party, aber für die Zeit danach bestens geeignet, um zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und den Kopf frei zu kriegen.
Fazit: 8 von 10
von Sebastian Räuchle
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