Einsiedler
Rätselraten um Identität von “Waldmensch”
Polizisten hatten den Mann nach dem Hinweis eines Spaziergängers in einem Waldstück aufgespürt. Der 42-Jährige soll jahrelang in einem verlassenen Haus gelebt haben. Weil die Beamten dort rund 150 Gramm Marihuana fanden, sitzt der als "Waldmensch" bekannt gewordene Mann jetzt in Untersuchungshaft.
Er habe den Polizisten zunächst erklärt, in einem Zelt gelebt zu haben. Nach langem Suchen fanden die Beamten aber ein etwa zwei mal zwei Meter großes Lager auf dem Dach eines verfallenen Hauses, das weit ab von geschlossenen Siedlungen liegt. Die Unterkunft sei nur über ein unscheinbares Loch in der Decke zu erreichen und recht aufgeräumt gewesen.
Der Einsiedler habe einen alten US-Bootsführerschein bei sich getragen und erklärt, dass er die darin abgebildete Person sei. Die Beamten konnten ihn anhand des alten Fotos allerdings nicht zweifelsfrei identifizieren. Der "Waldmensch" spreche Deutsch mit amerikanischem Akzent. Über seine Vergangenheit sei wenig bekannt. Ersten Angaben zufolge war der Mann von seinem Vater in den USA als vermisst gemeldet worden.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.