Vier Jahre Irakkrieg
USA: Proteste gegen den Irakkrieg dauern an
Nach Umfragen lehnen die meisten US-Bürger den Krieg im Irak mittlerweile ab, die Popularität von US-Präsident George W. Bush ist an einem Tiefpunkt angekommen. In den vier Jahren im Irak sind mehr als 3.200 tote und über 24.000 verletzte Soldaten allein auf US-Seite zu beklagen. Fast 380 Milliarden Euro werden die USA bis 2008 für den Irakkrieg ausgegeben haben.
Mehr als 100 Festnahmen bei Protesten
Anlässlich des vierten Jahrestags versammelten sich am Montag (Ortszeit) in New York und San Francisco erneut Kriegsgegner, um ihren Protest gegen die Irak-Politik von Präsident George W. Bush auszudrücken. Bei den Protesten wurden mehr als hundert Demonstranten festgenommen.
Demonstration gegen Waffenbranche
Im Finanzviertel von New York sind weniger als hundert Demonstranten zusammengekommen. Es waren deutlich mehr Polizisten im Einsatz. "Stoppt das Geld, stoppt den Krieg", riefen die Demonstranten. Nach Polizeiangaben wurden 44 von ihnen festgenommen. Der Protest sei gegen in der Verteidigungsbranche wichtige Unternehmen wie Lockheed Martin, Boeing und Northrop Grumman gerichtet gewesen, sagten die Organisatoren.
In San Francisco veranstalten dutzende Demonstranten ein "Die-In": sie legten sich auf die Bürgersteige und stellten sich tot. Einige hatten sich falsches Blut auf die Haut geschmiert. Später zog die Menge durch das Geschäftsviertel der Metropole. Die Polizei nahm über die Stadt verteilt insgesamt 57 Demonstranten fest.
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