07.02.2007 14:54 |

Drei in einem

Mazda Hakaze: Studie eines Lifestyle-Wales

Cabrio, Coupé und Van: Das sind ja drei Autos auf einmal – das geht nun wirklich nicht! Geht nicht? Geht doch, jedenfalls bei der Mazda-Überraschung. Hakaze heißt die Studie, die im März auf dem Internationalen Autosalon in Genf vorgestellt wird.

Für Mazda ist der Hakaze nicht einfach nur ein Auto, sondern vor allem Ausdruck eines neuen dynamischen Lebensgefühls. „Der Mazda Hakaze steht wie der Wassersport „Kite-Surfing“ für Abenteuerlust und Lebensfreude“, gibt man dem Wagen mit auf den Weg. 

Ganz normal ist das nicht, eher ziemlich ungewöhnlich. Das Design hat etwas von einem Blauwal, die Linien sind extrem eigenständig. Das zu zwei dritteln abnehmbare Glasdach bietet Cabrio-Feeling, er fährt sich wie eine Limousine und die hohe Funktionalität des Innenraums erinnert an den SUV Mazda CX-7. 

Kompakte Dimensionen
Die Dimensionen des Mazda Hakaze lassen sich mit denen eines Kompaktautos vergleichen. Mit einer Länge von 4,42 Metern erinnert er an den Mazda3 (+1,5 cm). Unterschiede zeigen sich in der Breite (1,89 m/+13,5 cm) und der Höhe (1,56 m/+9,5 cm).

Außergewöhnliche Elemente
Der Mazda Hakaze besitzt weder Spiegel noch Türgriffe noch eine Heckklappe. Durch das Zugangssystem „data shell“ gehören Schlüssel der Vergangenheit an. Das Glasdach steht für futuristisches und modernes Design. Ein ineinander fließendes und harmonisches Innenraumdesign sowie ein hohes Ausstattungsniveau sollen keine Wünsche offen lassen. Peter Birtwhistle, Chefdesigner von Mazda Motor Europe, erklärt: „Die Grundform des Innenraums erinnert optisch an Sanddünen. Verkörpert werden die Bewegung des Sandes und des Windes. Natürlich mussten wir auch an Funktionalität denken. Aber in erster Linie geht es um Emotionen.“

Die Ausstattung beinhaltet Internetverbindung, LCD-Bildschirm, Digitalkamera für Filmaufnahmen, Sensoren unter der Oberfläche anstatt Knöpfe und Schalter, genügend Platz für das Verstauen von Kite-Boards, etc.

Antrieb und Fahrwerk
Der Mazda Hakaze ist mit einem DISI Benzinmotor ausgestattet. Diesen 2.3-Liter-Turbo kennt man bereits aus den MPS-Versionen von Mazda6 und Mazda3. Allradantrieb mit aktiver Drehmomentverteilung und 6-Gang-Sportautomatikgetriebe vervollständigen das dynamische Paket. Ins Antriebskonzept lässt sich theoretisch auch ein Diesel-, statt eines Benzinmotors integrieren.

Dass der Hakaze tatsächlich gebaut wird, brauchen wir aber wohl nicht zu hoffen.

Mittwoch, 23. Juni 2021
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