Ein halbes Jahr nachdem die deutsche Software-Schmiede Yager Development ihr Erstlingswerk für die Xbox auf den Markt gebracht hat, erscheinz der Sci-Fi-Shooter mit packender Story jetzt auch für PC. Krone.at hat es getestet.
Die Welt am Ende des 21. Jahrhunderts: Großkonzernehaben die Macht übernommen und liefern sich gegenseitig wildeGefechte. Für eine solche Firma jobbt der Freelancer MagnusTide. In seinem Kampfjet, der Sagittarius, muss er zahlreicheMissionen erledigen. Dabei macht bereits der Auftakt Spaß:Ein hervorragend gemachtes Tutorial weist den Piloten in die garnicht so einfache Flugkunst der Yager-Welt ein. Außerdemkann man den Schwierigkeitsgrad wählen, damit der Anfangnicht zu schwer fällt.
Spielentscheidend ist der richtige Einsatz derbeiden Flugmodi: Während man im Jet-Modus flott durch die3D-Welten düst, kann man im langsameren Hover-Modus in derLuft anhalten, nach links und rechts gleiten und somit Schüssenausweichen. Die Sagittarius ist zu Beginn nur mit einem Laserausgerüstet. Nach und nach werden weitere Waffen freigeschaltet.
Viel Wert wurde bei Yager auf die Verpackung gelegt:Die Action-Sequenzen sind in atemberaubend animierte, epischeStory-Sequenzen eingebettet. Die Grafik ist durchgehend überwältigend:Bombastische Explosionen, detailreiche Landschaften, liebevolleAnimationen. Ruckelfrei genießen kann man das jedoch nurbei guter Hardware-Ausstattung. Voraussetzung ist außerdemein DVD-Laufwerk, da das Spiel nur auf diesem Medium erhältlichist. 5,5GB auf der Festplatte sollte man für eine Vollinstallationfrei haben.
Einen schweren Fehler gibt es mitten im Game: Nacheinigen Levels bleibt der Bildschirm schwarz. Nur wenn man ausdem Internet einen 14MB großen Patch herunterlädt,kann man das Spiel weiter genießen.
Fazit: Ein Pfichtkauf für alle Action-Fansmit einem Hang zu Science Fiction und einem ausreichend starkenRechner.
Übrigens: Ein Multiplayer-Patch von Yagersoll demnächst folgen.
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