Do, 25. April 2019
14.12.2017 15:52

iMac Pro

Apples neuer Top-Rechner kostet mindestens 5500 €

Apples Antwort auf Microsofts Surface Studio für Kreative und Videomacher kann seit heute online vorbestellt werden. Der iMac Pro ist allerdings nichts für schmale Geldbörsen: Das günstigste Modell kostet schon 5500 Euro, mit besserer Ausstattung werden noch deutlich höhere Summen fällig.

Die Ausstattung des iMac Pro liest sich beeindruckend. Der All-in-One-Computer kommt mit einem 27-Zoll-Display mit sagenhaften 5120 mal 2880 Pixeln Auflösung und einer Helligkeit von 500 Nits. Beim Prozessor hat man die Wahl zwischen Intel Xeon-CPUs mit acht, zehn oder 18 Kernen. Der DDR4-RAM ist 32 bis 128 Gigabyte groß.

10-Gigabit-Ethernet und Grafikchip mit HBM2-Speicher
Daten landen auf einer ein bis vier Terabyte großen SSD, für Grafikpower sorgt die GPU AMD Radeon Pro Vega 56 mit acht Gigabyte extraflottem HBM2-Speicher. Wer noch mehr Leistung braucht, kann optional eine Vega-64-GPU mit 16 Gigabyte Grafikspeicher einbauen lassen. Die Anschlüsse umfassen je vier USB-3.0- und USB-C-Ports, einen 10-Gigabit-Netzwerkanschluss, einen SD-Speicherkartenleser und eine Audioklinke. Gefunkt wird über Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.2.

Die beeindruckende Ausstattung hat allerdings einen hohen Preis. Wie "Heise" berichtet, kostet schon die günstigste Variante des iMac Pro 5500 Euro. Die Versionen mit Zehn- oder gar 18-Kern-Prozessor, mehr RAM, mehr SSD-Kapazität und stärkerer Radeon-Grafik dürften noch einmal teurer werden - um wie viel, ist nicht bekannt, da bislang nur das Einstiegsmodell vorbestellt werden kann.

iMac Pro und Surface Studio haben selbe Zielgruppe
Bei der Zielgruppe für Apples Monster-PC handelt es sich ausnahmslos um Profis, die professionelle Bild- und vor allem Videobearbeitung erwarten. Sie profitieren von der enorm hohen Auflösung ebenso wie von der zu erwartenden starken Multi-Threading-Performance des Rechners, etwa beim Bearbeiten und Enkodieren von 4K-Videos. Eine Zielgruppe, die auch Microsoft mit seinem teuren All-in-One-Rechner Surface Studio im Auge hat.

Am Ende dürfte Apples Profi-iMac auch einige Schwächen mit dem Rivalen von Microsoft teilen. Dazu zählt, dass sich ein All-in-One-Rechner im Bedarfsfall nur schlecht bis gar nicht aufrüsten lässt. Überdies dürften die ausschließlich an der Geräterückseite platzierten Anschlüsse etwas unpraktisch sein - etwa, wenn man eine Speicherkarte in das Gerät stecken will.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Bis 2022 zugelassen
So stark belastet Glyphosat unsere Gemeinden
Österreich
Heißes Häschen:
Emily Ratajkowski im sexy Kostüm
Video Stars & Society
Milan-Blamage im Cup
Nach Mussolini-Banner: Lazio zieht ins Finale ein
Fußball International
England-Hit gegen ManU
ManCity gewinnt Derby und ist voll auf Titelkurs
Fußball International
Foul(?)elfer entschied
3:2, Alabas Bayern gewinnen Cup-Krimi gegen Bremen
Fußball International
Gegen Valencia
Atletico verhindert vorzeitigen Barca-Titel
Fußball International
Mann schwer verletzt
Oberösterreicherin nach Karambolage bei Udine tot
Oberösterreich
Nach Super-Sieg
Wird Salzburg schon am Sonntag Meister?
Fußball National
Gegen St. Pölten
Austria wieder nur Remis - Fans proben Aufstand
Fußball National
Krawalle in Brasilien
Brutal! Tränengas und Gummigeschosse gegen Fans
Fußball International
In SMZ Ost geflogen
Kind (8) von Kleinbus erfasst - Lebensgefahr!
Niederösterreich

Newsletter