Es war wieder einmal so weit. Als es um eine mögliche Preisbremse beim Spritpreis ging, waren sich ÖVP und SPÖ aus vollem Herzen uneinig: Die SPÖ hätte gerne einen Preisdeckel draufgeknallt, die ÖVP wiederum wollte Steuern, die dem Preisanstieg zu verdanken waren, der Bevölkerung rückvergüten.
Herausgekommen ist ein knieweicher Kompromiss: Die Tankstellen dürfen nicht mehr täglich die Preise ändern, sondern nur jeden zweiten Tag. Das ist wahrhaft genial, da fliegen die Raketen im Nahen Osten, und bei uns wählt man den kleinsten aller kleinen Kompromisse.
Na ja, aber es würde sich schon lohnen, ernsthaft über unsere Energiesituation nachzudenken. Österreich hat im letzten Winter vor allem beim Strom eine riesige Lücke aufgewiesen, die nur durch teure Importe geschlossen werden konnte. An einem Tag musste sogar die Hälfte unseres gesamten Strombedarfs aus dem Ausland teuer zugekauft werden.
Warum schöpft Österreich nicht seine verborgenen Energiereserven aus? Wir verfügen, so die Fachwelt, über beträchtliche Gasvorkommen, aber da durfte es in der Vergangenheit nicht einmal Probebohrungen geben.
Leute, die Zeiten haben sich geändert: Österreich wäre gut beraten, diese „Schätze“ zu heben. Im Zuge dessen könnten auch Reserven angelegt werden. Streit um einen Spritpreis-Deckel? Mehr eigene Energie wäre die richtige Alternative.
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