Trend setzt sich fort

Firmenpleiten in Deutschland auf Rekordniveau

Wirtschaft
13.03.2026 10:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist 2025 auf das höchste Niveau seit elf Jahren gestiegen.

Die Amtsgerichte registrierten 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort, nachdem die Zahl bereits 2024 um 22,4 Prozent zugelegt hatte und 2023 um 22,1 Prozent. Ein höherer Wert wurde zuletzt 2014 mit 24.085 Fällen registriert.

Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 gab es 32.687 Pleiten. Trotz mehr Insolvenzen sanken die Forderungen der Gläubiger auf rund 47,9 Milliarden Euro von 58,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Dem Statistikamt zufolge ist dies darauf zurückzuführen, dass 2025 weniger wirtschaftlich bedeutende Firmen Insolvenz anmeldeten. Die Zahl der sogenannten Großpleiten mit Forderungen von mehr als 25 Millionen Euro fiel um 15,6 Prozent.

Vor allem Verkehr, Lagerwesen und Gastgewerbe betroffen
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es 2025 die meisten Insolvenzen bei Verkehr und Lagerwesen mit 133 Fällen. Dahinter folgten das Gastgewerbe mit 108 und das Baugewerbe mit 104 Fällen. Der Trend setzte sich bis zum Jahresende fort. Im Dezember 2025 lag die Zahl der Firmenpleiten mit 2037 um 13,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

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